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Start Blogs Andreas Ilias AI Blogeintrag - 26.06.2009
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26.06.2009 – 28.06.2009

Let me'eee entertain you…

Dieses Mal begann unser reguläres Wochenende bereits am letzten Werktag dieser Woche - dem Freitag. Die Vorfreude auf diesen Tag war bereits recht groß, da wir uns - wie zuvor erwähnt – die Woche zuvor Tickets für die allbekannte Musicalaufführung “We will Rock You“ von Queens gekauft hatten. Also begaben wir uns direkt nach der Arbeit Richtung Toronto um die Show nicht zu verpassen. Da wir noch etwas Zeit bis zum Start übrig hatten, waren Christian und ich lecker bei einem sehr guten Koreaner in der Nähe des Theaters essen. Pierre und Anna hingegen – Unsere beiden Fastfoodfans - wollten natürlich von gesunder Ernährung nichts wissen und begaben sich stattdessen Richtung McDonalds. Als wir uns dann kurz vor Showbeginn vor dem Eingang trafen, war es schon recht voll und es dauerte nicht mehr lange bis wir die Show genießen konnten.

Die Show an sich hat mir recht gut gefallen, wie ich gestehen muss, auch wenn nicht jedes gespielte bzw. aufgeführte Stück 100%ig meinem Geschmack entsprach – Doch im großen und ganzen haben wir alle recht viel Spaß gehabt, zumal der Humor vom ca. 12-köpfigen Team nicht allzu knapp „performed“ wurde und die Stimmung an sich einfach genial war Winken

Nach dem ca. 2,5-stündigen Musical waren Anna, Christian und Piere schon recht müde, so dass Sie die Heimreise antraten. Ich hingegen hatte noch das Bedürfnis zur Abwechslung mal einen tieferen Blick in das Nachtleben DownTowns zu riskieren, zumal ich von meinem Nachbarn „Vish“ in eine recht coole Bar/Club-Location eingeladen war. Also zögerte ich nicht lange und verabschiedete mich vom Rest der Truppe um alleine loszuziehen und etwas Spaß zu haben. Da es nicht sonderlich schwer ist für mich Anhang zu finden, hatte ich auch kurz daraufhin wieder Gesellschaft gefunden um mir die Zeit etwas zu vertrieben, bis es spät genug war. Anschließend ging ich in den Club zu meinem Nachbarn, wo ich knappe zwei Stunden verbrachte, bis wir dann gegen 2:30 Uhr mit dem Auto wieder ins heimische Mississauga fuhren.

Am Samstag stand dann erstmal Ausschlafen auf dem Programm, diverse Einkäufe erledigen und abends ging es dann mit Christian und Pierre in den vierten Teil der Terminator-Reihe – Terminator Salvation. Obwohl der Film nicht annährend an den zweiten Teil herankam, war er doch sehr unterhaltsam und erstaunlicherweise habe ich vom Film an sich höchstens 5-10% des gesagten nicht ganz oder nur teilweise verstanden und daraufhin beschlossen, mir Filme in Zukunft öfters in englischer Sprache anzusehen… Nach unserer Rückkehr gab es noch ein geselliges Abendessen und dann ging es auch schon relativ früh ins Bett, da wir am nächsten Tag „Großes“ vorhatten – Die Tour an die grandiosen Niagara Fälle an der grenze zu den Vereinigten Staaten.

Da wir bei unserer ersten Auto-Tour zum Zoo gegen Ende der zweiten Woche bereits gute Erfahrungen mit Discount Car Rental Service machten, bestellte ich wieder den Abholservice für 10 Uhr morgens. Nach einer kleinen Verspätung wurden Christian und ich dann „gepickup’d“, um das Auto in der Niederlassung abzuholen und den obligatorischen Papierkram zu erledigen – Der Toyota Corolla mit gerademal 300 Kilometern auf dem Tacho fuhr sich recht gut und so stellte die anschließende Highwayfahrt von ca. 1,5 Stunden bis zu den Fällen kaum ein Problem dar. Das einzige, was uns etwas deprimierte, war der Regen der nicht von uns weichen wollte – Selbst wo wir schon in der Stadt Niagara angelangt waren, regnete und regnete und regnete es, obwohl der Wetterdienst lediglich „bewölkt“ prophezeit hat…

Als wir dann die erste Attraktion „Maid Of The Myst“ genossen (eine Fahrt mit speziellen Booten direkt in den Whirlpool hinein), war uns der Regen aber auch ziemlich egal geworden, da wir quasi von Kopf bis Fuß vollständig geduscht wurden. Wir hatten zwar Regenponchos bekommen, aber sowohl die Hosebeine, als auch die Schuhe/ Socken waren bis zur letzten Faser von Wasser durchtränkt. Das hielt uns jedoch nicht davon ab, die nächste Attraktion „Journey behind the Falls“ zu machen, wo man über eine Art Bergbau direkten Zugang hinter die Fälle erlangt, von denen man die ca. 160 Millionen Liter Wasser pro Minute hinunterdonnern sieht. Über einen weiteren Gang dieses „Bergbaus“ kam man auf einer anderen Ebene zu einer Plattform, wo man sich eine weitere Gratisdusche verpassen lassen konnte, die zwar nicht ganz an die Härte der ersten rankam aber immerhin fühlte man sich wie mitten in einem extrem regnerischen Sturm Lachanfall

Nach diesen Strapazen beschlossen wir dann erstmal etwas Ordentliches essen zu gehen und uns etwas trocknen zu lassen, da uns das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes schon zu den Ohren raus kam. Wie durch ein Wunder hatten wir nach dem Essen für ca. 1,5 Stunden strahlenden Sonnenschein und konnten es uns nicht verkneifen, noch mal an die Fälle zu gehen und das pralle UV-Licht zu nutzen, um ein paar weitere, sonnige Erinnerungsfotos zu schießen. Wie die Fotogalerie zeigt, hat sich der Weg durchaus gelohnt und der Regenbogen, der sich über die gesamten Fälle bildete während wir dort entlang liefen, war ein unvergesslicher Anblick und so schön, dass ich ihn am liebsten ewig genossen hätte.

Als wir dann mit unsere Wandertour fertig waren, galt es knapp zwei weitere Stunden zu überbrücken ehe wir das „Grande Finale, nämlich das Feuerwerk“ ansehen konnten. Zwischenzeitlich (auf den Weg ins Touristenviertel) regnete es dann wieder und wir hatten schon die Befürchtung, dass es evtl. kein Feuerwerk geben wird – Doch irgendeine gütige Instanz hat uns wohl einen Gefallen getan und just zu beginn des Feuerwerks gegen 22 Uhr den Wasserhahn wieder ausgedreht, so dass dem fantastischen Finale dieses Tages nichts mehr entgegenstand. Nachdem ich uns dann nach Hause gefahren hatte und wir „mir zu Liebe“ noch einen kleinen Abstecher zum „Mc Doof“ wegen eines Chickenburgers machten, fielen wir dann auch recht schnell und entsprechend erschöpft in unsere „Federn“ – Gute Nacht!

 

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